Die Arbeit von Eirene Suisse in der Region der Grossen Seen hat vor allem zum Ziel, über die Förderung des regionalen Friedens und über die institutionelle Stärkung der Partnerorganisationen, die in diesem Bereich tätig sind, einen Beitrag zu Konfliktprävention zu leisten. Dies vor allem über die Unterstützung von Maßnahmen mit dem Ziel, den Hass, das Misstrauen und die Gewalt zwischen den verschiedenen sozialen, ethnischen und nationalen Gruppen zu überwinden sowie die Autonomie der gefährdetsten Gruppen wie Frauen oder Jugendliche voranzutreiben. Der Beitrag von Eirene Suisse wirkt sich in den folgenden, miteinander verwobenen Bereichen aus:

 

Bürgerrechte (10. und 16. Ziel für nachhaltige Entwicklung): Förderung des Dialogs als Werkzeug für eine demokratische Regierungsführung und Menschenrechte:

  • Unterstützung von regionaler Vernetzung, des Austauschs von Kompetenzen zwischen den Zivilgesellschaften der einzelnen Länder, um die Fähigkeiten hinsichtlich von Advocacy und Bürgerrechten zu stärken;
  • Unterstützung von Initiativen mit dem Ziel, insbesondere unter jungen Menschen und Frauen ein Verantwortungsbewusstsein zu schaffen und ihre Partizipation am demokratischen Prozess anzuregen;
  • Förderung und Erleichterung der Bürgerbeteiligung im Bereich nachhaltige Entwicklung .

 

Konfliktprävention und -bewältigung (16. Ziel für nachhaltige Entwicklung): Dialog, Vermittlung, Vergangenheitsbewältigung

  • Unterstützung von Initiativen mit dem Ziel, der Gewalt für eine Konflikttransformation innerhalb der ruandischen Gesellschaft Herr zu werden;
  • Förderung von Initiativen in Verbindung mit der Friedensförderung mittels eines gemeinschaftlichen Ansatzes, welcher den Opfern die Wiederherstellung ihrer psychischen und physischen Gesundheit sowie die soziale und wirtschaftliche Wiedereingliederung ermöglicht ;
  • Unterstützung von Aktionsforschung zu sensiblen Themen in Bezug auf das friedliches Zusammenleben, geschlechtsbezogener Gewalt, die Ermächtigung der Frauen, der Dialog zwischen Jugendlichen, die Bekämpfung der „Mörderischen Identitäten“ ;
  • Anstoß einer Debatte über das Zusammenleben innerhalb der Diaspora .